Vorsorge

Der Umfang der gesetzlichen "Krebsfrüherkennung - Männer" ist zwingend vorgeschrieben; im Einzelnen umfaßt die Untersuchung folgende Punkte:

  • Befragung ("Anamnese") zu Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang oder beim Wasserlassen; Fragen nach Blut bei Stuhl u./od. Urin
  • Untersuchung der Hautoberfläche; insbesondere Suche nach verdächtigen Pigmentflecken (Melanom; sog. "schwarzer Hautkrebs")
  • Untersuchung der äußeren männl. Geschlechtsorgane; Penis und Hoden
  • Untersuchung der Prostataoberfläche mit dem Finger von der Afteröffnung aus
  • Untersuchung der erreichbaren Darmabschnitte im Rahmen der Prostatauntersuchung
  • Untersuchung der Leistenlymphknoten
  • Blutdruckmessung
  • Aushändigung von Stuhlprobentestbriefchen an den Patienten. Der Patient sollte die Stuhlproben ca. eine Woche nach der Prostatauntersuchung auf die Felder des Testbriefes auftragen und diesen dann an die Praxis zurücksenden oder vorbeibringen. Die Testfelder werden mit einer Indikatorlösung betropft und zeigen ggf. Spuren von Blut im Stuhl an. Diese Blutspuren können Hinweis für eine Reihe von Darmerkrankungen - darunter z.B. auch Darmkrebs - sein.

Wie Sie sehen können, sind weitere Leistungen wie Ultraschalluntersuchungen, Blutwertanalysen und Urinuntersuchungen in der Früherkennungsuntersuchung nicht enthalten ! Sie können und dürfen somit also nicht zu Lasten Ihrer gesetzlichen Krankenkasse erbracht werden.

Wenn Sie aber nun über das Basisprogramm der gesetzlichen Früherkennungsuntersuchung hinaus Blut- u. Urinuntersuchungen sowie Ultraschall der Nieren/Hoden/Prostata für sinnvoll halten und diese Diagnostik in Teilen oder insgesamt gerne in Anspruch nehmen möchten, so klicken Sie auf nebenstehende Taste. Sie erreichen dann im Kapitel "Individuelle Gesundheitsleistungen" direkt das Thema "Urologische Komplettvorsorge".

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