Röntgen

Röntgenanlage

Röntgenuntersuchungen am Menschen werden seit rund 100 Jahren durchgeführt. In der Urologie werden hierbei Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre untersucht.

Um die Harnröhre und/oder die Blase beurteilen zu können, wird Kontrastmittel direkt in die Harnröhre eingefüllt (sog. retrogrades Urethrogramm beim Mann) oder über einen Katheter in die Blase geleitet (sog. Cystogramm bei Mann u. Frau). Entleert der Patient das Kontrastmittel nach Entfernung des Katheters durch normales Wasserlassen, so wird in diesem Moment ein zusätzliches Röntgenbild der Harnröhre angefertigt (sog. Miktionscysturethrogramm).

Das Hohlraumsystem der Nieren wird beim Röntgen in der Regel nicht auf direktem Wege mit Kontrastmittel gefüllt. Vielmehr wird Kontrastmittel als Kurzinfusion in eine Vene gegeben, vom Blut zu den Nieren transportiert, dort von diesen wieder ausgewaschen und dann mit dem Urin vermischt. Der Urin wird dadurch auf den Röntgenaufnahmen sichtbar (sog. i.v.-Urogramm).

Seit 2005 führe ich diese Untersuchungen in Kooperation mit dem Brüderkrankenhaus Trier dort in der Urologischen Ambulanz durch.

Überblick über die zugehörigen Qualifikationen.

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